Seit Januar 2008 haben wir einen Brutapparat, in dem wir Eier von verschiedenen Rassehühnern ausbrüten. Langfristig wollen wir überwiegend gefährdete Hühnerrassen halten und züchten. Welsumer und Deutsches Lachshuhn gehören zu den gefährdeten Rassen.
Auf unserem Hühnerhof tummeln sich:
Chabo (gelb mit schwarzem Schwanz)
Welsumer und Deutsches Lachshuhn
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Chabo: Der Name Chabo bedeutet kleine Groteske und bezieht sich auf die Körperform. Chabos sind eine reine Zwergrasse und gehören zu den ältesten Zwerghuhnrassen der Welt. Sie stammen aus Asien und wurden über Jahrhunderte in Japan perfektioniert. Um 1877 kamen die "platzsparenden" Hühner nach Deutschland. Sie sind ideale Familienhühner, da sie sehr zahm werden und auch wenig Platz beanspruchen. Sie brüten sehr gut und ziehen auch ihre Küken zuverlässig auf.
Chabos gibt es in diversen Farbschlägen und Federstrukturen wie glatt, seidenfiedrig oder gelockt.

Dt. Lachshuhn: Der Ursprung des Deutschen Lachshuhns liegt in Frankreich. Dort wurden um die Mitte des 19. Jahrhunderts ein Masthuhn gezüchtet, unter anderem aus den Rassen Dorking, Brahma und Houdan. Das Hauptzuchtgebiet lag bei dem Ort Faverolles, nach dem die Rasse benannt und 1866 vorgestellt wurde. Ab 1900 wurde daraus ein Zwiehuhn gezüchtet, also ein Zweinutzungshuhn, bei dem die Mast und die Legeleistung gleichermassen ausgeprägt ist.
Das Lachshuhn ist einfach zu halten, da es ein ruhiges, zutrauliches Huhn ist, das wegen seiner Grösse und seines Gewichtes nicht fliegt. Die wichtigsten Merkmale sind die kontrastreiche Färbung zwischen Hahn(schwarz/braun) und Henne(lachsfarben), die fünfte Zehe(die gut von der vierten getrennt sein muss), der Bart und die Halskrause bei den Hennen.
Das Deutschen Lachshuhn sollte eine jährliche Legeleistung von 160 Eiern pro Jahr haben. Das Gewicht der Henne ist ca. 2,5 - 3,25 kg und beim Hahn 3-4 kg.
Welsumer: Die Heimat der Welsumer ist Holland. In Welsum, einem kleinen Dorf an der Ijssel und dessen Nachbarorten Olst und Epe entstand zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein lokaler Hühnerschlag von rostbrauner, rebhuhnähnlicher Farbe, der große dunkelbraune Eier legte. Nach div. Einkreuzungen von Kämpfern, Dorkings, Rhodeländern und rebhuhnfarbigen Italienern entwickelte sich die Rasse der Welsumer wie sie heute ist. 1921 auf der Weltgeflügelausstellung in Den Haag wurden die Welsumer mit ihren großen dunkelbraunen Eiern erstmalig vorgestellt.
Welsumer sind mittelschwere Hühner mit walzenförmig gestrecktem, geräumigem, waagerecht getragenem Körper, mittelhoher Stellung und fest anliegendem Gefieder. Sie sind eine wetterharte Zwiehuhnrasse mit guter Fleisch- und Legeleistung
Legeleistung ca. 160 große dunkelbraune Eier, Gewicht Hahn: 3-3,5 kg, Gewicht Henne: 2-2,5 kg
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